Schreibprobleme – Schreibtraining bei Kindern

Schreibprobleme bei Kindern

Je früher bereits im Kindergartenalter auf unzureichende feinmotorische und graphomotorische Fähigkeiten Einfluss genommen wird, desto weniger Probleme werden voraussichtlich beim Schreibenlernen in der Schule auftreten.

Daher sollten sowohl Eltern und Erzieher ein Augenmerk auf unterschiedlichste feinmotorische Aufgaben haben, wie z.B.:

  • Schuhe auf- und zumachen, also Knoten und Schleife binden
  • Wäsche mit Klammern aufhängen
  • mit unterschiedlichsten Materialien (z.B. Bügelperlen) basteln
  • unterschiedlich dicke Stifte und Pinsel benutzen
  • Stiftkappen herunternehmen und aufsetzen
  • Bunt- und Bleistifte anspritzen
  • mit der Schere schneiden
  • Papier unterschiedlich falten
  • Schwungübungen zur Erfahrung von Buchstaben unterschiedlichster Art

Sollten bei diesen Tätigkeiten bereits Probleme auftauchen, ist es sinnvoll bereits präventiv einen geschulten Therapeuten aufzusuchen.

Treten Schreibprobleme beim Schreibenlernen in der Schule auf, können diese oft durch gezielte und frühzeitige Zusatzförderung seitens der Schule beseitigt werden. Hier ist eine gute Zusammenarbeit der Lehrer mit den Erziehungsberechtigten Voraussetzung.

Häufig ist es aber so, dass den engagierten Lehrern die Zeit und auch die Möglichkeiten fehlen, zum einen die Ursachen unterschiedlichster Schreibprobleme richtig erkennen zu können und zum anderen mit zusätzlichen gezielten Übungen vorhandene Defizite auszugleichen.

Wichtig ist es dann, dass Eltern mit ihren Kindern einen Therapeuten aufzusuchen, der eine spezielle Leistungserfassung der Schreibbewegungen durchführt und ein gezieltes Schreibtraining anbietet.